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Rosellasittiche
Ich bekam, unsinnigerweise 2 bunte große Vögel von meinem Vater geschenkt... "Nanu was sind das denn für welche"... wie
sich nach Recherchen rausstellte waren es Rosellasittiche, zwei Hennen!! Diese beiden lebten erstmal ein Weilchen zusammen
in einer Außenvoliere, so wirklich glücklich waren sie nicht, machte zumindest auf mich so den Eindruck! Ein MANN muss in die Voli,
dachte ich mir, naiv und unwissend wie ich war! Da Paarhaltung angesagt ist
gab es in dem Dreiergespann natürlich dicke Luft,
die übrig gebliebene Single Henne vermittelte ich somit an einen wunderschönen Platz zu einem Rosella Witwer! Mein Pärchen
blieb glücklich, bis ca. ein halbes Jahr später in der benachbarten Wiese ein Blitz einschlug, der Hahn hat dies leider nicht überlebt
und so war nur noch Lady übrig... Lady, damals 2 Jahre jung trauerte sehr... fraß kaum noch und vegetierte vor sich hin! Sie tat mir
wahnsinnig leid daher musste schnell ein neuer Mann her, Doolittle zog ein ein knappes Jahr war er alt und es war Liebe auf den
ersten Blick!! Ca. 1 Jahre später war die Liebe so groß das Lady anfing die Voliere (Naturboden) zu durchgraben, auf der suche
nach einer Höhle...
Ich machte also meine ZG (zuchtgenehmigung) und hing Ihnen einen Kasten rein... Raus kamen 3 Rosella Küken... Guiseppa
wurde weitervermittelt zu einem Hahn aus Einzelhaltung. Roxanne konnte ich nicht verkaufen, sie lebt heute mit Zeus
(erworben auf einer Börse) bei uns. Genauso Peppina, sie sollte allerdings nie verkauft werden... Peppina war 20 Tage jung,
als sie Nachts aus dem Kasten fiel,... ca. 1m in die Tiefe, als ich sie an einem Sonntag morgen fand lag sie regungslos auf
dem Boden... ich weinte ganz fürchterlich, es war das erste Küken das ich verloren hatte und der Anblick war
furchtbar. Als ich
sie aufheben wollte hob sie den Kopf, sie war seeeeehr schwach, ich habe noch
ein leises piepsten vernommen und dann senkte sich der Kopf
und die Augen schlossen sich. Ich wusste nicht was ich tun soll, so nahm ich sie mit ins Haus und wickelte sie
in Handtücher, ich nahm eine Plastikflasche füllte diese mit heißem Wasser auf und steckte sie in einen Waschlappen...
dann ging es ans Telefon, aufgelöst und unwissend rief ich Tierärzte an, der eine meinte es sei Sonntag, ich solle doch warten
bis zur Sprechstunde, ein anderer wollte mich zurückrufen (hat er bist heute nicht getan) wieder ein anderer meinte
"Dem Küken kann man eh nicht mehr helfen, lassen Sie es sterben"...
Ich rief in Oberschleißheim in der Vogelklinik an, ich sollte
sofort vorbei kommen... sofort HA HA ich fahre einfach 1 1/4 Std. nach dorthin! Nun ein Versuch war es wert...
Die Flasche nochmals gewärmt und dann ins Auto, während der Fahrt schaute Peppina mich immer wieder an, sie hob den Kopf
und zwei schwarze Knopfaugen schauten mich an... ein komisches Gefühl wenn man so bewusst von einem Tier angeschaut wird...
In Oberschleißheim angekommen, bekam sie Schmerzmittel, da sie eine Wunde am Schnabel hatte und blutete, ausserdem etwas zur
Stabilliserung,.. ich könne wieder heim fahren,.. KLASSE... *freu* *hmpf* 4 Tage später kam ein Anruf der Klinik ich könne da
jemanden abholen,.. und es hat vieeeeeel Hunger, *gg*... Peppina hatte es geschafft!!! (--> weitere Bilder zu Peppina unter
"Kükengeschichten") *durchschnauf*
Zuhause angekommen bekam sie im Wohnzimmer ein Körbchen mit einer Wärmelampe,
das Handaufzuchtfutter stand bereit... da ich nicht soviel von Handaufzuchten
halte, versuchte ich das Küken ihrer Mama wieder unterzuschieben.
Problem: Peppina hatte sich diese 4 Tage so gut erholt und weiterentwickelt das sie größer war als ihre beiden Geschwister
und diese daher ANGST vor ihr hatten, ... ich wollte das Risiko nicht eingehen das nochmal ein Küken
herausfällt und so wuchs
Peppina via Handaufzucht bei uns im Wohnzimmer auf, abends kam sie mit ins Schlafzimmer! Alles verlief Prima,
Peppina wuchs
und wuchs, lernte selbstständig zu fressen und wurde erwachsen... Und natüüüürlich brauch auch ein solcher Vogel einen Partner,
und so kauften wir Pepe...
 Peppina & Pepe
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