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Kükengeschichten

Nicht immer läuft eine Brut reibungslos ab. Der ein oder andere hat viell. unter "Meine Vögel" die Geschichte von Peppina dem Rosellaküken gelesen, hier möchte ich euch nun einige Bilder der Aufzucht und Entwicklung der Küken zeigen.

Peppina fiel ja sehr jung aus dem Kasten, sie hatte eine Schnabelverletzung und musste, nachdem sie in der Vogelklinik Obschleißheim aufgepäppelt wurde, mit der Hand großgezogen werden. An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen das ich gegen kommerzielle Handaufzucht bin, diese Art von Aufzucht lehne ich ab, ich persönlich habe nur eine Handaufzucht, die sich aus einem Notfall heraus ergeben hat, ich mache nur Handaufzuchten ab einem Alter von 7 Tagen, stirbt ein Küken früher so ist dies in meinen Augen Natur!

 

Hier sind die Küken knapp eine Woche jung, auf dem 2.Bild öffnen sie bereits
langsam die Augen.



 

Jetzt kann man täglich die Entwicklung beobachten,
hier sind die Küken 3-4 Wochen jung.



 

Peppina, die ja gepäppelt wurde und per Hand aufgezogen wird,
ist im gleichen Alter sichtbar weiter!!



  

Am 11. August 04 sind die Küken flügge gewesen, hier nochmal der Vergleich,
Peppina und ein Geschwisterchen.





und das war Peppinas "Nest" im Haus, das Körbchen wanderte überall mit!











Filou - kleiner Nymph, große Geschichte !!




Am 20. März 2009 zogen bei uns eine Nymphen Henne mit ihren beiden Küken ein! Der Hahn hatte die Gunst der Stunde genutzt und ist durch ein geöffnetes Fenster entflogen.! Da die Halterin aufgrund Krankheit die Henne samt Küken nicht mehr halten konnte, wurde das Trio zu mir gebracht!! In einem Wellensittich-Badehäuschen hatte es sich die Henne bequem gemacht und dort ihre Eier ausgebrütet...


Angeblich waren die Küken gut 1 Woche jung als sie zu mir kamen, meiner Meinung nach handelte es sich aber um weitaus jüngere Küken!!


... Trotz Umzuges und neuer Umgebung tat die Henne alles um ihre Küken rundum gut zu versorgen! Da in der Nymphenaufzucht allerdings sowohl Henne als auch Hahn ihre Aufgaben haben schaffte die Henne dies leider nicht komplett selbstständig und ich musste per Hand zufüttern.




Küken



... nur sehr langsam nahmen die beiden Küken zu , zwar sorgte sich die Henne nach wie vor rührend aber es reicht leider nicht - habe so also die Arbeit welche eigentl. vom Hahn ausgeführt werden sollte durch mein zufüttern übernommen!
Die Küken entwickelten sich nur langsam weiter, wobei das kleinere eher "stehen" blieb was die Entwicklung anbelangt...
Das größere Küken hatte inzw. die Augen geöffnet!




Küken am 27.März 2009



... am 30. März 2009 waren die Küken 34 + 18g schwer... das kleinere Küken verstarb leider an diesem Tag!

... nun war meine Hoffnung, da es ja nur noch 1 Küken ist, dass die Henne dies nun alleine schaffen könnte, anfangs sah es auch sehr gut aus, ...



 
Bilder vom 07. April 2009


Am 14. April habe ich die Henne dann nach längerer Beobachtung vom Küken getrennt da diese anfing dem kleinen die Federchen zu rupfen! Aufgrund des geringen Gewichtes (46g) und der eh schon viel zu stark nach hängenden Entwicklung habe ich mich entschlossen die Henne in die Voliere zu den anderen Nymphen zu setzen und das Küken fortan selbst aufzuziehen!

Bereits 1 Woche später (21. April) brachte das Kerlchen stolze 53g auf die Waage und war auch sonst quitschfidel! Auf dem Foto erkennt man noch deutlich die Spuren der Henne...

Küken am 21.April 2009


Das Gewicht war nun konstant am steigen, schon wenige Tage später (24. April) haben wir die 60g Hürde geknackt und wurden Tag für Tag munterer!!

.. von nun an ging es Schlag auf Schlag... am 03.Mai haben wir das erste mal unsere Flügel entdeckt und auch schonmal an der Kolbenhirse genascht!



Küken am 06. Mai 2009 (67g)




Küken am 15. Mai 2009 (74g)



Nach und nach verringere ich nun das zufüttern und der kleine Nymph muss lernen selbst zurecht zu kommen, was besser klappt als erwartet! Nur wenige Tage brauchte der Zwerg um kompl. selbstständig alleine zu fressen...


Küken am 27. Mai 2009 (71g)



... am 30. Mai hieß es dann "Abschied" nehmen, der kleine Filou hat hart gekämpft und viel erlebt, aber lange noch nicht genug... es wurde nun Zeit, dass er unter Nymphengesellschaft kommt, damit er nicht noch weiter auf den Menschen geprägt wird und auch unter seiner gleichen zurecht kommen kann zog er zu meinem Nymphenschwarm in die Voliere wo er auch heute noch lebt und sich pudelwohl fühlt!



Filou in der Voliere







 
     
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